Es wird gefeiert – Partys und Einladungen

Partys unter Jugendlichen, da kennen sich die Jugendlichen sicherlich am besten aus. Und das man der Mutter des Gastgebers, insofern er noch zu Hause wohnt, einen Blumenstrauß mitbringt, ist eigentlich selbstverständlich. Auch wenn man sich noch so gut kennt, sollte man sich trotzdem nicht ungefragt über Stereolage und Plattensammlung hermachen, oder herumstehende Musikinstrumente ausprobieren, oder aber auch ohne Skrupel über den Kühlschrank herziehen. Auch sollte sich kein Gast den leidigen Aufräumarbeiten entziehen. Wenn ein Gastgeber sich auf Unterstützung verlassen kann, macht er sicherlich gern wieder eine Party.

Irgendwann aber müssen Gäste auch eingeladen werden, oder man wird eingeladen. Jetzt sind einige Tipps ganz wichtig:

Schriftliche Einladungen enden oft mit „u.A.w.g.“ – um Antwort wird gebeten. Wer selbst einlädt kann es besser machen: „Über ihre Zusage bis zum … würden wir uns freuen“
Der Einladende hat Anspruch darauf rechtzeitig zu erfahren, wer erscheinen wird und wer nicht. Also Antworten!!
Absagen sollte man persönlich, sofort und schriftlich oder telefonisch erledigen. Außerdem macht es sich gut die Absage in ein paar nette entschuldigende Worte zu verpacken, dann kann man auch Verständnis erwarten.
Bei einer Zusage sollte man sich als nächstes Gedanken darüber machen, was man anzieht? Dazu steht auf der Einladung auch noch etwas von “zwangloser Kleidung”. Wer selbst einlädt sollte auf diesen Begriff verzichten, denn was bedeutet schon zwanglos?! Erhält man aber so eine Einladung ist es besser nachzufragen.
Steht aber auf der Einladung „Gesellschaftskleidung“ oder „festliche Kleidung“, so ist eindeutig: Langes, bzw. festliches Cocktailkleid oder Abendanzug für die Dame, Smoking oder Ausgehuniform, mindestens ein dunkler Anzug mit Krawatte oder Fliege für den Herrn.
Auf der Einladung sollte selbstverständlich auch eine Uhrzeit angegeben sein, z. B.: ab 19:00 Uhr oder um 21:00 Uhr. Wenn eine feste Zeit angegeben ist, sollte man auf keinen Fall eher kommen, kann aber die angegebene Zeit um maximal eine Viertelstunde überziehen.
Wer zu einem gemeinsamen Essen nicht pünktlich erscheinen kann, sollte den Gastgeber telefonisch davon informieren.
Heißt es in der Einladung „Empfang von … bis …“, so sollte man im ersten und zweiten Drittel der angegebenen Zeit erscheinen. Nicht später und schon gar nicht erst zum Schluss.

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